
Wir sind ein Grazer Verein, der sich ganz den Swing-Tänzen verschrieben hat.
Wir organisieren in Graz kostenlose Tanzabende (im Lindy Hop Jargon „Socials“ genannt) sind. Bei diesen Socials zeigen wir Interessierten auch gerne die Grundlagen. Seit 2014 bieten wir als Verein Workshopreihen zu unterschiedlichen Swing Tänzen (Lindy Hop, Collegiate Shag, Charleston, Balboa) auf verschiedenen Levels an.
Als ehrenamtlich organisierter Verein ist uns die Swing Tanz Community in und um Graz ein besonderes Anliegen. Die Community wächst und lebt von den unterschiedlichen sich beteiligenden Personen und ihren besonderen Interessen und ihrem Engagement. Daher freuen wir uns über alle die, die Anliegen unseres Vereins teilen und sich mit Ideen und Tatkraft, im Rahmen unserer Veranstaltungen, Socials und Workshops einbringen.
Wir wollen den Tanz in die Öffentlichkeit tragen! Deshalb tanzen wir auch bei Konzerten, in Parks oder auf Plätzen in der Stadt, bei Picknicks im Stadtpark oder zu den Klängen swingender Bands in den Straßen von Graz und anderen steirischen Orten.
Auch die Beschäftigung mit der Geschichte und der Kultur der Swing Tänze ist uns wichtig: Von den Anfängen des Jazz in New Orleans über die Geschlechterrollen in den 1920ern und den Integrated Ballrooms in New York bis hin zu den Wiener Schlurfs und ihrem lebensweltlichen / jugendkulturellen Widerstand gegen das NS-Regime. Wir verstehen uns als Gäste in einer Musik- und Tanz-Kultur mit afro-amerikanischen Wurzeln. Zu diesen Themen veranstalten wir Filmvorführungen oder Diskussionen.
Wir Lindy Cats schätzen das Gemeinschaftsgefühl und den Inklusionsgedanken, der in den Swing-Tanzszenen auf der ganzen Welt verbreitet ist. Im Geist dieser Offenheit bitten wir um gegenseitigen Respekt.
Wir positionieren uns klar gegen jegliche Form der Diskriminierung.
Wir bemühen uns um offene und wertschätzende Kommunikation, sowie das Respektieren der eigenen und anderer Grenzen und Bedürfnisse. Das bedeutet auch, dass wir KEINE Form von körperlicher oder verbaler Gewalt, wie z.B. – aber nicht nur – rassistische, sexistische, homophobe oder diffamierende Kommentare, tolerieren.
Unser Anliegen ist, einen offenen Raum zu kreieren, in dem wir Kulturen und Persönlichkeiten, aller Teilnehmenden respektieren und einander mit Wertschätzung und Neugierde begegnen.